Göttinger Wochenzeitung

29.01.06 20:29 von
In Göttingen startet am 3. Februar die Göttinger-Wochenzeitung. Als unabhängige Alternative zum Göttinger-Tageblatt ist sie geplant. Doch ist es wirklich so?

Bei der Göttinger-Wochenzeitung könnte die Gefahr bestehen, dass die Genossen einen zu starken Einfluss auf die Zeitung nehmen können. Wie unabhängig kann eine Zeitung sein, die sich von Genossen abhängig macht? Eine Vielfalt auf dem Göttinger-Zeitungsmarkt kann gewiss nicht schaden. Doch beim Göttinger-Tageblatt sieht man die Gefahr noch nicht, dass Anzeigenkunden einen zu großen Einfluss auf die Redaktion nehmen können. Kann sich die Göttinger-Wochenzeitung dagegen behaupten? Wenn in der Probeausgabe Anzeigenkunden in einem Artikel des gleichen Themas auftauchen, ist eine Unabhängigkeit für mich fragwürdig.

Jede Zeitung sollte von seinen Lesern abhängig sein und eine redaktionelle Vielfalt einer Redaktion zum Ausdruck bringen. Und kein Thema von Anzeigenkunden redaktionell begleiten lassen. Doch das bleibt bei der Göttingen-Wochenzeitung abzuwarten, wie unabhängig ihre Unabhängigkeit ist.

Dieser Artikel spiegelt nur die Meinung des Autors wieder.

Na, da werd ich das mal ein bißchen per Internet verfolgen. Mal sehen, wies wird ...
Anne (URL) - 29.01.06 - 23:51

Die Göttinger Wochenzeitung ist nicht als Alternative zum Göttinger Tageblatt geplant. Es ist eine Grassrootszeitung, die unabhängige Berichterstattung zu in Göttingen wichtigen Themen liefern will.
Es ist die erste genossenschaftliche Lokalzeitung in Deutschland und kann damit Einiges in Bewegung setzen. Das Tageblatt hat einen anderen Ansatz.
Wenig Lokales, viele umgeschriebene Agenturmeldungen, konservatives Leserspektrum, höhere Auflage und starke Aurichtung auf den großen ANzeigenmarkt. Da kann die Göttinger Wochenzeitung nicht mithalten.
Jay Z () (URL) - 03.02.06 - 13:14








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